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Projektübersicht

Münchner Kinder und ihre Familien ...

Sie heißen Sharifa, Miguel oder Julian und Münchner Kinder dar. Jedes Kind (Puppe) hat einen Namen und eine eigene Persönlichkeit. Jedes Kind (Puppe) hat Lieblingsspiele und Lieblingsspeisen. Manche Kinder (Puppen) kennen die Heimat ihrer Eltern gar nicht, manche fahren mindestens einmal im Jahr dorthin. Die Kinder (Puppen) sprechen eine, zwei oder drei Sprachen, manche sprechen Dialekte.

Vorschläge zum Puppenspiel und weitere nützliche Informationen finden Sie im Handbuch, welches Sie auf Wunsch erhalten.

Das Jahr 2008 lief auf der Ebene der EU-Kulturpolitik unter dem Motto „The year of diversity“. Passend zu diesem Titel wurde ein EU-Theater-Projekt mit dem kritischen Titel „An Open Europe?“ ins Leben gerufen. Die Führung dieses Projektes lag beim Riksteatret in Oslo. Unser Puppenprojekt war eines der Subprojekte und das einzige Kindertheater. Im Rahmen dieses Projektes wurden 11 neue Handpuppen als Prototypen gefertigt, welche die durch Migration und Globalisierung entstandene Vielfalt der Menschen in Europa darstellen. Im Rahmen dieses Projektes besuchten wir eine deutschsprachige Schule in Oslo sowie einen Kindergarten, der diversitätsbewusst arbeitet.

Vielfalt - mit allen Sinnen erfahren

Ein kleines, speziell geschultes Puppenmacher*innen-Team fertigt in liebevoller Handarbeit die unterschiedlichen Puppenköpfe, im Nähwerk vom Weißen Raben (Caritas) wurden viele Puppenkleider genäht. Wir verwenden nur hochwertiges Material.

Unsere Geschichten sowie die Lieder für die Puppen schreiben wir größtenteils selbst, indem wir unsere Erfahrungen aus der eigenen Familie und aus unserem Umfeld mit einbeziehen. Ebenso sind wir dabei, ein Netzwerk an Kooperationen mit europäischen und außereuropäischen Partnern aufzubauen.

Was die musikalische Begleitung von Geschichten und Puppen angeht, so arbeiten wir mit unterschiedlichen Musikern und Musikerinnen zusammen.

Abgeschlossene Projekte

2018-2020: Die Handpuppen werden in den ekkiko-Ferienlerncamps (Initiativgruppe e.V.) eingesetzt, das Stück "Der König ist zu dick!" wird auf dem "Münchner Interkulturellen Theaterfestival" (Kulturreferat & MORGEN e.V.) und auf diversen Sommerfesten präsentiert. Weitere Theaterstücke sind entstanden. Ein Workshop zur Puppenherstellung wird im Rahmen einer Veranstaltung von "Sunu Dome" e.V. angeboten.

2016-2019: Die Handpuppen werden in "Trainings zur interkulturellen Sensibilisierung" sowie in Family Literacy Projekten (Verband Binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.)und in zwei Deutschklassen eingesetzt.

Dezember 2016:    Projekt „Interkulturelle Friedensengel“
 
2014/2015: Projekt „Gender“ in Deutschkursen des BRK und gewinnt den MOSAIK Jugendpreis: "mit Vielfalt gegen Rassismus"
 
2014: Plastikprojekt mit der Klasse 4b in der Bayernschule in Schwabing. Die Geschichte „ „Mutter Erde ist krank“ als Impulsgeber.
 
2012: Ein Puppenset geht an das Münchner Stadtmuseum und wird dort in die Sammlung aufgenommen
 
2007-2009: Das Handpuppenprojekt als EU-Subprojekt mit dem Namen „Interkulturelle Puppenheimat“ - Workshops und Präsentationen in Marseille und in Oslo
 
2004: Die Münchner Interkulturellen Handpuppen – entstanden im Informations-, Service- und Beratungszentrum für Asylanerkannte (ISBERA)