Diese Webseite benötigt JavaScript! Bitte aktivieren Sie die JavaScript Option in Ihrem Browser.

This site requires JavaScript! Please activate the JavaScript option in your browser.

Anmeldung
Menü

kikula ist die Abkürzung für Kinderkulturland

Diversitätsbewusstes und rassismuskritisches Puppenspiel

Wie es dazu kam ...

Als unsere Tocher Lea-Melody noch ein Kleinkind war, bobachtete ich sie beim Spielen: Sie hatte eine Reihe von Playmobilfiguren im Kreis aufgestellt und ließ diese miteinander kommunizieren. Die Themen, die Lea im Spiel aufgriff, waren Ereignisse, die sie in ihrem familiären Umfeld erlebte ... Hätte es damals schon Smartphones gegeben, hätte ich diese Szenen wahrscheinlich festgehalten, so, wie es heute Eltern tun, wenn sie ihre Kinder bei interessanten Handlungen beobachten

Welche Konsequenzen persönliche Erfahrungen haben können ...

Ein wenig später, Lea besuchte inzwischen die zweite Klasse in der Grundschule, erzählte sie mir, ein junge habe sie wegen ihrer "afrikanischen" Haare aufgezogen und gesagt, sie habe "Nudelhaare" ... Drei Jahre lang trug sie nach dieser Hänselei ein Kopftuch, um damit ihre Haare zu verstecken.

Die eigene Familie als Motivation

Kleine, zunächst harmlos anmutende Situationen von Diskriminierung in der Grundschule, kaum beachtet von anderen, führten dazu, dass ich mir - als weiße Mutter von schwarzen Kindern ("Schwarz" und "Weiß" sind hier politische Begriffe: der Begriff "Weiß" wird hier nicht als Farbe, sondern als gesellschaftliche Norm verwendet) - einerseits Gedanken zu Alltagsrassismus machte, andererseits den Austausch zu Gleichgesinnten suchte und mir dann vornahm, Spielmaterial zu entwerfen: Puppen, die unterschiedlich aussehen und Vorbild sein könnten für "Children of colo(u)r. Ich wollte schon damals nicht, dass meine Kinder sich als Opfer dieser Gesellschaft fühlen, sondern als junge Teilhabende und dass sie ihre "diverse" Persönlichkeit als etwas Bereicherndes sehen ...